Frühlingszeit ist Fastenzeit – Wie in jedem Jahr werben zahlreiche Frauenmagazine mit verschiedenen Diätplänen, die in kürzester Zeit zur gewünschten Bikinifigur führen sollen. Nach quälenden Hungeraktionen hat Frau ihre Traumfigur endlich erreicht. Doch bereits wenige Wochen später ist der Erfolg zunichte und die Waage zeigt mehr Kilos an als je zuvor: Der sogenannte Jo-Jo-Effekt ist eingetreten.
Lange Zeit war unklar, weshalb eine Diät bei den Betroffenen eine entsetzliche Lust auf kalorienreiche Lebensmittel weckt.
Nun haben Wissenschaftler der University of Pennsylvania bei Ernährungsexperimenten an Mäusen herausgefunden, dass das Diäthalten ein erheblicher Stressfaktor für die Tiere bedeutet und es zu Veränderungen bzw. zu einem Umprogrammieren des Gehirns kommt. So ist zum Beispiel ein deutlicher Kortisolspiegel im Blut zu beobachten.
Weiterführende Tests mit den Mäusen offenbarten, dass die Tiere nach der Diät in allen Stress-Situationen vermehrt kalorienreiche Nahrungskomponenten wählen, um sich wieder zu beruhigen.
Nun bleibt nur noch die Frage: Können diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden?
Wenn der Arzt den Patienten zu einer Gastroskopie als diagnostische Maßnahme rät, assoziieren die meisten Menschen damit nicht nur eine sehr unangenehme Untersuchung, bei der man einen „Schlauch schlucken“ muss, sondern auch eine Methode, bei der das Innere des Magens gespiegelt (Magenspiegelung) wird, um krankhafte Veränderungen festzustellen.
In der Regel wollen die Betroffenen nur eins: Die Untersuchung so schnell und schmerzfrei wie möglich hinter sich bringen. Eingeschüchtert durch zahlreiche Ammenmärchen, interessieren sich die Patienten nur selten für die genaue Durchführung einer Gastroskopie als eine sinnvolle und sichere Vorsorgeuntersuchung für zahlreiche gut- und bösartige Krankheiten. Dabei ist der technische Fortschritt dieser diagnostischen Maßnahme gerade in den letzten paar Jahren wesentlich patientenfreundlicher geworden und kann nicht mehr mit den Untersuchungen von vor 15 Jahren verglichen werden.
Veränderte Methodik und technischer Fortschritt
Umgangssprachlich kursiert vor allem bei älteren Patienten noch immer der Begriff der Magenspiegelung. Diese Bezeichnung ist genau genommen hinfällig, da bei den modernen endoskopischen Verfahren kein Spiegel mehr, sondern hoch entwickelte Kameras verwendet werden. Heutzutage nennt sich das Diagnoseverfahren Ösophago-Gastro-Duodenoskopie, wird aber häufig als ÖGD oder Gastroskopie abgekürzt. weiterlesen… »
Für viele junge Menschen ist die Tätigkeit als Krankenschwester oder Krankenpfleger ein Traumberuf: Besonders reizvoll für diese Berufswahl ist der Kontakt zu den unterschiedlichsten Patienten, Ärzten oder anderen Berufstätigen im Gesundheitssektor, der Erwerb von medizinischem Wissen, die Kenntnis und der Umgang mit hoch spezialisierten technischen Apparaturen und darüber hinaus das Erlangen einer persönlichen Zufriedenheit durch soziales Engagement. weiterlesen… »
Zur Brustvergrößerung nach Thailand, Indien oder Tunesien? Eine Gallenoperation in Deutschland? Kuraufenthalt in ungarischen Thermalbädern? Oder doch lieber eine Zahnbehandlung in Tschechien, Litauen oder Bulgarien? Solche oder ähnliche Fragen stellen sich sogenannte Medizintouristen. Seit einigen Jahren reisen weltweit immer mehr Menschen in andere Staaten, um sich notwendigen Operationen zu unterziehen oder ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Nicht selten wird solch eine ärztliche Behandlung mit einem Urlaub verbunden. Auffällig ist, dass die Anzahl der Medizintouristen kontinuierlich ansteigt. Kurzum: Das Geschäft mit Gesundheitsreisen boomt.
Was genau bedeutet eigentlich Gesundheits- oder Medizintourismus?
Zunächst einmal bedeutet Medizintourismus, dass die betroffenen Personen in ein fremdes Land reisen, um sich dort in ärztliche Behandlung zu begeben. Dabei übersteigt die Aufenthaltsdauer nur selten die Länge eines „normalen“ Urlaubs. Die wohl wichtigsten Gründe für die medizinische Urlaubsreise sind die bessere Behandlungsqualität und der medizinische Standard im Zielland, kürzere Wartelisten oder der Kostenfaktor bei Eingriffen, die nicht von den heimischen Krankenkassen übernommen werden. weiterlesen… »