Healthy News

Infos, Tipps und Tricks rund um Wellness und Gesundheit

Handy-Strahlung durch richtiges Verhalten minimieren

Jede Art von Strahlung ist weniger gesund als gar keine Strahlung – so viel steht fest. Doch in der modernen Welt lässt sich eine ständige Strahlenbelastung kaum vermeiden. Fernsehen, Radio und Kernkraftwerke sind nur ein paar Beispiele der alltäglichen Strahlenbelastung. Auf diese Quellen haben Sie wenig Einfluss, wohl aber auf die Intensität, mit der Sie die Strahlung des eigenen Handys trifft.

Thermische Auswirkung wie in der Mikrowelle

Strahlung wirkt auf zwei verschiedene Arten auf den Körper. Zum einen erwärmt sich Gewebe durch die Absorption der Radiowellen. Diese Art der Belastung kennen Sie aus der Mikrowelle in Ihrer Küche, mit dem Unterschied, dass sie dort gewollt ist. Thermische Belastung tritt vor allem dort auf, wo die Wärme mangels Durchblutung nicht abtransportiert werden kann, was beispielsweise auf das Augeninnere zutrifft.

Sonstige Auswirkungen sind schwer nachweisbar

Die anderen möglichen Auswirkungen werden unter dem Begriff der nichtthermischen Belastung zusammengefasst. Wie schwer zu definieren dieser schwammige Begriff ist, mussten bereits ehemalige, Radar-geschädigte Bundeswehrsoldaten erfahren. Sie erinnern sich sicher noch an den Skandal in den Neunzigern, als die krebskranken Männer vergeblich versuchten, ihren ehemaligen Dienstherrn für ihre Krankheiten verantwortlich zu machen. Es wird vermutet, dass Strahlung Tumore auslösen und das Immunsystem schädigen kann.

Mobilfunkmasten sind vergleichsweise ungefährlich

Strahlung nimmt in ihrer Intensität mit zunehmender Entfernung vom Sender stark ab. Von den gefürchteten Basisstationen geht daher eine vergleichsweise geringe Gefahr aus, zumal städtische Handymasten tausend Mal schwächer senden als beispielsweise Rundfunksender. Selbst Mieter eines Hochhauses mit Handymasten auf dem Dach sind aufgrund der horizontalen Sendecharakteristik weit weniger von der Strahlenbelastung betroffen, als auf den ersten Blick vermutet.

Handys verursachen eine größere Strahlenbelastung

Die typische Konstruktion eines Handys bringt den Sender jedoch in direkte Nähe zum Kopf des Nutzers. Somit befinden sich Organe wie Auge und Gehirn im am stärksten von der Strahlung betroffenen Bereich. Es liegt daher nahe, die Entfernung der Sendeeinrichtung des Mobiltelefons zum Kopf möglichst groß zu gestalten, was aber bei integrierten Antennen nicht so leicht ist. Eine Freisprechanlage ist eine Möglichkeit, doch häufig findet das Handy dann seinen Platz am Gürtel in der Nähe des Genitalbereichs. Die schädigende Wirkung von Strahlung auf die Fortpflanzungsorgane kennen Sie vom Röntgen, wo Sie genau aus diesem Grund eine Bleischürze tragen müssen. Eine Alternative ist, dass Handy in einem Rucksack zu transportieren.

Bessere Verbindung bedeutet weniger Strahlung

Eine weitere Möglichkeit zur Reduktion der Strahlenbelastung ist, die Sendeleistung des Handys zu reduzieren. Moderne Handys passen ihre Ausgangsleistung automatisch an die Umgebungsbedingungen an. Eine gute Verbindung zum Sendemast bedeutet daher automatisch weniger Strahlung. Am besten telefonieren Sie daher außerhalb eines Gebäudes und wenn dies nicht möglich ist wenigstens nah an einem Fenster – am besten mit Ausrichtung zum nächsten Mobilfunkmast, was sich anhand der Netzbalkenanzeige erkennen lässt.

Ein Gastbeitrag von teltarif.de, dem größten deutschsprachigen Telekommunikations-Magazin.

Noch keine Kommentare.

Kommentar hinterlassen

*wird nicht angezeigt

XHTML erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*
Healthy News läuft unter Wordpress 3.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates