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Hausmittel bei Erkältung

Alle Jahre wieder, und das oft sogar mehrmals, ist sie zu Gast bei uns: die Erkältung. Doch nicht immer muss man gleich die chemische Keule schwingen- es gibt eine Reihe altbewährter Hausmittel, die Linderung verschaffen und uns rasch wieder optimistisch ins Leben schauen lassen.

In einer Untersuchung über Hausmittel bei Erkältung erklärt die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Beitrag dazu den Unterschied zwischen leichtem und hohem Fieber und deren Anzeichen:

So weise Frieren und Schüttelfrost darauf hin, dass die Temperatur im Körper steige, bei Schweißausbrüchen bleibe sie jedoch konstant bzw. würde fortan sinken.

Bei Kindern würden auffallend kalte Hände oder Füße als Zeichen dafür gelten, dass die Temperatur weiter steige, bei heißen Füßen habe sie jedoch ihren Höhepunkt erreicht.

Leichtes Fieber, das in einem Bereich zwischen 37,9 und 38,4°C liege, sollte nicht künstlich gesenkt werden, soweit der Allgemeinzustand das zulasse. Hohes Fieber beginne bei Kindern ab 39,5°C, bei Erwachsenen ab 39°C. Allgemein gültige Grenzwerte, wann das Fieber gesenkt werden müsse, gibt es laut Stiftung Warentest nicht- ausschlaggebend ist stets der Allgemeinzustand des Patienten.

Was eignet sich zum Fiebersenken?

Außer Medikamenten wird zu den guten alten Essigwickeln geraten, bei denen man mit kühlem Essigwasser getränkte Tücher um Wade und Oberschenkel wickelt. Dies allerdings nur bei warmen Füßen! Und die Wickel sollten nach 20 bis 30 Minuten entfernt werden.

Ebenso gut ist ein feuchter, lauwarmer Waschlappen auf der Stirn.

Hausmittel gegen Erkältung

Erkältungstees sind mit etwas Phantasie durchaus schmackhaft und auch ohne Phantasie wirksam. Man hat die Wahl zwischen Anis, Efeu, Eukalyptus oder Fenchel. Auch heiße Zitrone ist laut Stiftung Warentest ein heilsames Mittel gegen Erkältung.

Dampfbäder kann man mit ätherischen Ölen und Kräutern wie Kamille, Heublumen, Salbei und Thymian anreichern. Vorsicht: ätherische Öle bei Säuglingen und Kleinkindern niemals im Kopfbereich anwenden! Es besteht das Risiko von Krämpfen und Atemnot oder Atemstillstand!

Ruhe: Auch wenn eine Erkältung immer unpassend erscheint, sollte man seinem Körper Ruhe gönnen, damit er sich regenerieren kann. Ein bis zwei Tage Bettruhe sind optimal, sofern man nicht wegen Fieber sowieso das Bett hüten muss.

Erkältungsbad: Sofern man kein Fieber hat, ist ein Erkältungsbad eine wahre Wohltat. Es sollte maximal 20 Minuten dauern und die Wassertemperatur sollte höchstens 38°C betragen. Als Badezusatz haben sich Eukalyptus-, Kampfer-, Fichtennadel- und Kiefernadelöl bewährt. Hier bitte daran denken, dass diese Zusätze für Säuglinge und Kleinkinder ungeeignet sind!

Bei der Behandlung einer Erkältung sollte vorab ausgeschlossen werden, dass es sich um eine ‚echte Grippe’ und nicht nur um eine Erkältung handelt- die echte Grippe (Influenza) muss nämlich ärztlich behandelt werden und ist kein Fall für die Selbsthilfe. Sollte es sich jedoch um einen grippalen Infekt handeln, so schaffen diese Maßnahmen wenigstens ein wenig Linderung- wenn auch die Krankheitsdauer dadurch nicht wirklich verkürzt werden kann. Denn der alte Spruch „Mit Medizin sieben Tage, ohne eine Woche” ist leider bis heute gültig.

1 Kommentar

  1. Ambrosia- der "Schrecken der Allergiker" breitet sich aus | Healthy News:

    [...] Hausmittel bei Erkältung [...]

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