Hemmt Testosteron das Einfühlungsvermögen?
Das Wichtigste für die Männer: das Hormon Testosteron. Die Männer reagieren sensibel darauf, wenn ihr Sexualleben nicht so funktioniert, wie sie es gerne hätten. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das wichtige Testosteron das Einfühlungsvermögen der Männer stark beeinträchtigt.
Testosteron ist also mit daran Schuld, dass die Männer recht egoistisch sein können.
Frauen sind ziemlich sensibel. Fast jede Gefühlsschwankung können sie den Männern anmerken und auch ansehen. Die Männer können gerne einmal die nächste Zeile überfliegen oder am besten gar nicht lesen: Es ist bekannt, dass Frauen eine größere soziale Intelligenz besitzen, als Männer. Puh, wenn das Testosteron nicht wäre, könnten die Männer tatsächlich mit den Frauen mithalten.
Die Universität Utrecht hat das Sexualhormon und die Frauen einmal unter die Lupe genommen.
Die Frauen wurden studiert
Den weiblichen Probanden wurde eine 0,5-mg-Dosis Testosteron verabreicht. Das ist nicht viel – dennoch veränderte sich das vorherige Einfühlungsvermögen der Frauen. Sie verloren ihre Empathie um 75 Prozent. Einige Frauen kamen sogar auf das Level der Männer. Testosteron manipuliert also das Einfühlungsvermögen.
Warum diese Studie?
Im Grunde ging es den Forschern um etwas ganz anderes. Sie forschen hauptsächlich im Autismusbereich. Kinder und Jugendliche mit Autismus (meist männlich) haben große Probleme Gefühle zu zeigen. Sie können auch die Gefühle der Anderen gar nicht oder nur sehr schlecht deuten.
Es hat sich auch herausgestellt, dass schon im Mutterleib die Aktivierung des Testosterons das Leben stark beeinflussen kann. Die pränatalen Testosteronstudien seien ein weiteres Puzzlestück bei Autismus, so die Wissenschaftler.
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