FSME- Gefahr durch Zecken
Die FSME (auch Frühsommer-Meningoenzephalitis genannt) ist eine Viruserkrankung, die durch den Speichel einer Blut saugenden Zecke nach einem Zeckenstich übertragen wird. Die Inkubationszeit liegt zwischen fünf und vierzehn Tagen. Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich schwer und kann sich in zwei Phasen gliedern. Da durch Zecken außerdem die Borreliose übertragen wird, stellt ein Stich durch das Spinnentier gleich eine doppelte Gefahr dar.
FSME-Phase 1
Auftreten von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Symptome ähnlich denen einer starken Erkältung oder einer Sommergrippe. Bei zwei Drittel der Infizierten ist die Krankheit damit überstanden. Ein Drittel der Patienten, vor allem ältere Menschen, erleben jedoch etwa eine Woche, nachdem sie die erste Phase überstanden haben und bereits beschwerdefrei waren, eine zweite Phase der Infektion.