Osteoporose- wenn die Knochen brüchig werden…
Fast jeder von uns kennt zumindest einen Fall, bei dem eine ältere Person bei einem Sturz das Hüftgelenk, den Oberschenkelhals oder sonstige Knochen brach und danach nie wieder richtig auf die Beine kam. Tatsächlich stirbt rund jede sechste Frau und etwa ein Drittel der Männer nach solch einem Unfall innerhalb eines Jahres an nachfolgenden Komplikationen. Die Diagnose ‚Osteoporose’ wird oft erst nach derartigen Ereignissen gestellt, denn die Krankheit entwickelt sich schleichend und brüchige Knochen bleiben oft lange unbemerkt.
In gewissem Maß ist der Knochenschwund eine natürliche Entwicklung: bis zum etwa 35. Lebensjahr funktioniert der Knochenstoffwechsel- falls er nicht durch ungesunde Lebensweise beeinträchtigt wird- hervorragend: es wird konstant mehr Knochengewebe auf- als abgebaut. Verantwortlich sind hier zwei verschiedene Zellarten, aus denen der Knochen unter anderem besteht: die eine nennt sich Osteoblasten und steht im Dienste des Knochenaufbaus, die so genannten Osteoklasten steuern dagegen. Am Knochenstoffwechsel sind außerdem noch verschiedene Hormone und das Vitamin D beteiligt. weiterlesen… »