Im Gegensatz zur FSME, die durch einen Virus ausgelöst wird, ist die Borreliose, auch Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose genannt, eine bakterielle Erkrankung. Eins haben beide jedoch gemeinsam: Übertragen werden sie fast ausnahmslos durch Zecken.
Übertragung
Schätzungen zufolge sind bis zu einem Drittel der in Deutschland vorkommenden Zecken Träger von Borrelien. Diese Krankheitserreger befinden sich im Darm des Tieres und werden einige Stunden nach dem Zeitpunkt des Einstichs an den Wirt übertragen. Deshalb ist die rasche Entfernung der Zecke nach einem Stich sehr wichtig.
Symptome und Krankheitsverlauf
Die Symptome der Borreliose sind oft sehr unspezifisch und werden deshalb in vielen Fällen sehr spät auch als Borreliose erkannt.
Bei rund der Hälfte der infizierten Patienten tritt jedoch Tage bis Wochen nach einem Zeckenereignis ein recht eindeutiges Symptom auf: die Wanderröte. Sie zeigt sich als ringförmige Rötung in der Gegend der Einstichstelle. Andere Symptome können dauernde Müdigkeit, Muskelschmerzen oder Fieber sein und einer Grippe sehr ähneln.
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admin,
1.06.2009, 13:38 | Abgelegt unter: Aktuelles,Allgemein,Gesundheit & Therapie,Krankheiten | RSS 2.0 | TB | Tags: Borrelie, Borreliose, FSME, Lyme-Borreliose, Lyme-Krankheit, Übertragung, Wanderröte, Zecken, Zeckenbiss, Zeckenplage, Zeckenstich | Keine Kommentare
Zecken sind nur bei Temperaturen über sieben Grad Celcius aktiv. Ist es kälter, fallen sie in eine Art Winterstarre. Ist der Winter jedoch sehr mild, haben Zecken ganzjährig Saison. Momentan sind wir jedenfalls mittendrin. Was sind Zecken eigentlich genau für Wesen, wie leben und warum stechen sie?
Die Zecke ist ein Spinnentier und gehört zur Gruppe der Milben. Sie ist ein Parasit, das heißt, sie braucht andere Lebewesen, um selbst zu überleben. In ihrem Fall bedeutet das, dass sie sich vom Blut ihrer Opfer (Wirte) ernährt.
Insgesamt benötigt die Zecke drei Blutmahlzeiten in ihrem Leben, das Männchen ist genügsamer und begnügt sich mit zwei Speisungen. Sie kann bis zu fünfzehn Tagen an ihrem Wirt saugen. Dazu reißt sie mit den Kieferklauen die Haut auf und gräbt eine Grube in das Gewebe, das daraufhin mit Blut voll läuft. Mit ihrem Stechrüssel saugt sie das Blut immer wieder ab. Es gelangt in den Darm, der extrem dehnbar ist. Eine voll gesaugte Zecke kann bis zu 200 Mal mehr wiegen als vor der Mahlzeit! Man stelle sich zum Vergleich vor: ein Mensch würde bei solchem Habitus von ursprünglich 60 kg auf 12.000 kg Körpergewicht zulegen! Während des Saugens hält sich die Zecke mit den vielen kleinen Widerhaken ihres Stechapparats an ihrem Wirt fest.
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admin,
20.05.2009, 11:54 | Abgelegt unter: Aktuelles,Allgemein,Gesundheit & Therapie,Krankheiten | RSS 2.0 | TB | Tags: Borreliose, FSME, Gesundheit, Hirnhautentzündung, Meningitis, Risikogebiet, Saison, Zecke, Zecken, Zeckenbiss, Zeckenimpfung, Zeckenkarte, Zeckensaison, Zeckenstich, Zeckenzange | 1 Kommentar
Die FSME (auch Frühsommer-Meningoenzephalitis genannt) ist eine Viruserkrankung, die durch den Speichel einer Blut saugenden Zecke nach einem Zeckenstich übertragen wird. Die Inkubationszeit liegt zwischen fünf und vierzehn Tagen. Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich schwer und kann sich in zwei Phasen gliedern. Da durch Zecken außerdem die Borreliose übertragen wird, stellt ein Stich durch das Spinnentier gleich eine doppelte Gefahr dar.
FSME-Phase 1
Auftreten von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Symptome ähnlich denen einer starken Erkältung oder einer Sommergrippe. Bei zwei Drittel der Infizierten ist die Krankheit damit überstanden. Ein Drittel der Patienten, vor allem ältere Menschen, erleben jedoch etwa eine Woche, nachdem sie die erste Phase überstanden haben und bereits beschwerdefrei waren, eine zweite Phase der Infektion.
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admin,
17.05.2009, 13:00 | Abgelegt unter: Aktuelles,Allgemein,Gesundheit & Therapie,Krankheiten | RSS 2.0 | TB | Tags: Frühsommer-Meningoenzephalitis, FSME, Hirnentzündung, Hirnhautentzündung, Meningitis, Neurologie, Zecken, Zeckenbiss, Zeckenplage, Zeckenstich | Keine Kommentare